MTG Secrets of Strixhaven im Community-Rückblick: Philipp über Commander, Precons und Highlights
Seit dem Release von MTG Secrets of Strixhaven am 24. April 2026 konnten Spieler und Sammler das Set ausführlich testen. Im Community-Rückblick spricht Philipp über seine Erfahrungen mit Commander, das Lorehold Spirits Precon, seine Lieblingskarten aus dem Mystical Archive und die Highlights, die ihn an Secrets of Strixhaven besonders begeistern. Erfahre, warum sich das Set für Commander-Spieler und Sammler gleichermaßen lohnt.
Mit Magic: The Gathering – Secrets of Strixhaven kehrte am 24. April 2026 die beliebte Magierakademie zurück auf die Spieltische. Das Set verbindet neue Karten und Mechaniken mit bekannten Charakteren, beliebten Spielweisen und spannenden Möglichkeiten für Commander-Spieler und Sammler.
Vor allem im Commander-Format sorgt Secrets of Strixhaven für interessante Deckideen: neue Legenden, starke Synergien rund um Lorehold und besondere Karten aus dem Mystischen Archiv laden zum Ausprobieren, Sammeln und Weiterbauen ein.
Doch wie kommt Secrets of Strixhaven nach dem Release tatsächlich bei den Spielern an? Welche Karten schaffen es bereits in neue Commander-Decks und welche Highlights bleiben besonders in Erinnerung?
Für unseren Community-Check haben wir mit Philipp gesprochen. Er erzählt von seiner Magic-Geschichte, seinen Erfahrungen mit Secrets of Strixhaven und warum ihn insbesondere Lorehold begeistert.
Unser Interviewpartner: Philipp
Philipp ist 36 Jahre alt und spielt bereits seit Ende der 90er Jahre Magic: The Gathering. Nach einer längeren Pause fand er 2022 mit Kamigawa: Neon Dynasty zurück ins Hobby.
Heute ist er Teil einer aktiven Commander-Playgroup mit rund 14 Spielern. Einen großen Teil seiner Magic-Zeit verbringt er mit Deckbau, Commander-Runden und dem Testen neuer Karten und Strategien. Entsprechend gespannt war er auf die Rückkehr nach Strixhaven – besonders auf die neuen Möglichkeiten rund um Lorehold.
Wie bist du zu Magic: The Gathering gekommen?
Bevor es um Secrets of Strixhaven geht, wollten wir zuerst wissen, wie Philipp überhaupt zu Magic: The Gathering gefunden hat und wie sich sein Hobby über die Jahre entwickelt hat.
Hi, ich bin Philipp, 36 Jahre alt, habe Ende der 90er mit Magic angefangen und dann aufgrund von fehlenden Mitspielern pausiert. Zurück zu MTG kam ich dann 2022, als Kamigawa: Neon Dynasty released wurde. Eigentlich wollten ein Kollege und ich nur ein bis zwei Booster öffnen … na ja, man sieht ja, was danach passiert ist. Wir haben damals mit vier Leuten gestartet und nur Pioneer gespielt. Heute haben wir eine aktive Commander-Playgroup mit ca. 14 Spielern.
Welches MTG-Format spielst du aktuell am liebsten?
Commander gehört weiterhin zu den beliebtesten Formaten in Magic: The Gathering – und auch bei Philipp steht aktuell ganz klar Commander im Mittelpunkt.
Aktuell spiele ich nur Commander. Jedes Spiel fühlt sich anders an, zumindest in Bracket 2–3. Besonders gefallen mir die Interaktionen am Tisch, die politischen Entscheidungen während der Partie und die Möglichkeit, richtig lustige Decks zu bauen.
Wie gefällt dir Secrets of Strixhaven bisher insgesamt?
Strixhaven gehört für viele Magic-Spieler zu den Welten, die besonders stark durch Atmosphäre, Farben und Fraktionen geprägt sind. Entsprechend spannend war die Frage, ob sich die Rückkehr nach Strixhaven für Philipp auch wirklich so anfühlt.
Mega, es fühlt sich an wie nach Hause zu kommen. Einige Charaktere kennt man bereits, dazu kommen spannende neue Mechaniken wie die Prepared-Mechanik. Gleichzeitig feiern auch ältere Mechaniken wie Miracle ein Comeback und werden dadurch auf einmal wieder relevant.
Secrets of Strixhaven: Die wichtigsten Mechaniken im Überblick

Neben neuen Karten und bekannten Rückkehrern bringt Secrets of Strixhaven mehrere spannende Mechaniken mit. Im Mittelpunkt steht dabei Vorbereitet: Bestimmte Kreaturen kommen mit einem zusätzlichen Zauberspruch, der später aus dem Exil gewirkt werden kann. Dadurch entstehen flexible Spielzüge und neue taktische Möglichkeiten.
Auch die fünf Fakultäten bringen eigene Spielweisen mit: Silberkiel setzt auf Spontanzauber und Hexereien, Prismari auf große Zaubersprüche, Blütenwelk auf Lebenspunkte, Kundhort auf Friedhofsstrategien und Quandrix auf Ramp, Marken und große Kreaturen.
Zusätzlich kehren bekannte Mechaniken wie Miracle, Rückblende und Konvergenz zurück. Zusammen mit neuen Ideen wie Paradigma und dem Artefakt-Untertyp Buch bietet Secrets of Strixhaven viele Möglichkeiten für Commander-Spieler, Deckbauer und Sammler.
Hast du bereits Karten aus dem Set in Decks integriert?
Besonders spannend war für uns die Frage, welche Karten aus Secrets of Strixhaven bereits ihren Weg in Philipps Commander-Decks gefunden haben.
Ja, aktuell baue ich ein Lorehold, the Historian Deck. Die Idee, in jedem Upkeep der Gegner teure Spells für 2 Mana zu spielen, ist halt einfach zu verlockend. Ebenfalls ist das endlich mal ein Commander, bei dem man seine hohen CMC-Sorceries spielen kann, die man über die Jahre gesammelt hat und die irgendwo in Ordnern rumliegen.
Gerade für Commander-Spieler scheint Lorehold eine der spannendsten Neuerungen des Sets zu sein. Die Möglichkeit, ältere Karten wiederzuentdecken und ungewöhnliche Strategien auszuprobieren, sorgt für viele neue Deckideen.
Neben seinem eigenen Deckprojekt hat Philipp auch eines der neuen Secrets of Strixhaven Commander-Decks getestet.
Ein Precon habe ich mir auch geholt und Leute, schaut euch doch mal Lorehold Spirits an. Das ist erstens ein super Precon mit einem Commander, der richtig viel macht, und einem Deck, das echt gut mit diesem synergiert. Zweitens könnt ihr es für wenig Geld richtig schön upgraden, dann läuft es noch besser. Ich sage da nur Ark of Hunger und Bag of Holdings. Und drittens ist es mal ein Boros-Deck, das echt viel mit dem Graveyard macht.
Für Philipp liegt ein großer Reiz von Secrets of Strixhaven also darin, bestehende Strategien neu zu denken und Karten einzusetzen, die bisher eher selten den Weg auf den Spieltisch gefunden haben.
Spieler, Sammler oder beides?
Secrets of Strixhaven spricht nicht nur Deckbauer an, sondern bietet auch für Sammler einige Highlights. Besonders die Karten aus dem Mystical Archive und ihre besonderen Varianten machen das Set auch optisch interessant.
Ganz klar beides. Ich spiele sehr gerne das upgegradete Lorehold Spirits Deck. Aber auch die Mystical Archive Karten und vor allem die Silverfoil-Versionen davon sind einfach ein Hingucker. Ich meine, schaut euch mal bitte die Silverfoil-Version von Preordain an oder vom Vampiric Tutor.
Für Philipp verbindet Secrets of Strixhaven damit genau zwei Seiten von Magic: spannende Karten für den Spieltisch und besondere Varianten für die Sammlung.

Welche Karte oder welches Artwork hat dich bisher am meisten überzeugt?
Bei einem Set wie Secrets of Strixhaven spielen nicht nur Mechaniken und Deckideen eine Rolle. Auch die Artworks und besonderen Kartenvarianten sind für viele Spieler und Sammler ein wichtiger Teil des Sets.
Ich gehe jetzt mal von den Karten aus, die ich gezogen habe. Vom Artwork her ganz klar Silverfoil Mystical Archive Preordain und Fullart Foil Lorehold, the Historian! Am meisten freue ich mich jetzt darauf, dass ich das Deck mit Lorehold als Commander fertig bekomme und dann endlich mal wieder Miracle spielen kann. Ich glaube, das hat richtig Potenzial, ein bisschen Chaos ins Spiel zu bringen, und das wollen wir doch alle, oder 😉.

Neben den neuen Karten sorgt vor allem das Mystische Archiv für Begeisterung. Es bringt bekannte Zaubersprüche aus der Magic-Geschichte in einem besonderen Archiv-Look zurück und verbindet damit spielerische Stärke mit hohem Sammlerwert.
Für Sammler sind besonders die japanischen Varianten spannend: alternative Illustrationen, ein eigener Kartenrahmen und japanischer Kartentext machen diese Karten zu echten Hinguckern. Zu den begehrten Highlights zählen unter anderem Willenskraft und Blutsaugender Lehrmeister.
Damit spricht das Mystische Archiv sowohl Spieler an, die starke Karten für ihre Decks suchen, als auch Sammler, die besondere Varianten und Artworks schätzen.
Wie lange dauert eigentlich der Bau eines Commander-Decks?
Commander-Decks entstehen oft nicht an einem Abend. Gerade wenn viele Karten, Synergien und persönliche Vorlieben eine Rolle spielen, ist der Deckbau ein längerer Prozess. Philipp kennt das nur zu gut.
Aktuell habe ich eher weniger Zeit, ungefähr 1–2 Stunden in der Woche. Die erste Version von einem Deck steht recht schnell, da ich meine ganze Sammlung digitalisiert habe. So kann man schnell filtern. Aber dann geht es ans Playtesten und Optimieren. Also bis ein Deck steht und auch gut funktioniert, kann es schon einen Monat dauern. Aber fertig ist ein Deck ja nur bis zum nächsten Set 🙂.
Viele Commander-Spieler dürften sich in diesem Satz wiederfinden. Denn oft ist ein Deck nie wirklich abgeschlossen, sondern entwickelt sich mit jeder neuen Karte, jedem neuen Set und jeder Partie weiter.
⭐ „Fertig ist ein Deck ja nur bis zum nächsten Set.“
Philipps Tipp für Secrets of Strixhaven
Zum Abschluss wollten wir wissen, welche Empfehlung Philipp anderen Spielern mitgeben würde, die selbst in Secrets of Strixhaven einsteigen oder neue Commander-Decks ausprobieren möchten.
Spielt die Precons. Die machen Spaß und haben eine solide Manabase, die man gut zum Weiterbauen verwenden kann.
Gerade für Commander-Spieler sind die Precons damit ein guter Einstiegspunkt: Sie lassen sich direkt spielen, bieten klare Strategien und können Schritt für Schritt mit neuen Karten ausgebaut werden.
Secrets of Strixhaven Commander: Welche Precons sind besonders interessant?
Für Commander-Spieler bietet Secrets of Strixhaven viele neue Möglichkeiten. Besonders spannend sind die Precons der fünf Fakultäten, da jedes Deck einen eigenen Spielstil mitbringt und sich gut als Grundlage für spätere Upgrades eignet.
✅ Lorehold – Artefakte und Friedhof
✅ Silberkiel – Zaubersprüche und Tempo
✅ Prismari – Große Zauber
✅ Quandrix – Ramp und Marken
✅ Blütenwelk – Lebenspunkte und Wertgenerierung
Gerade im Commander-Format sorgen diese unterschiedlichen Strategien dafür, dass Secrets of Strixhaven sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Deckbauer interessant bleibt. Die Precons lassen sich direkt spielen, bieten klare Themen und können Schritt für Schritt mit passenden Karten erweitert werden.

Fazit
Philipps Erfahrungen zeigen, dass Secrets of Strixhaven vor allem für Commander-Spieler und Sammler viel zu bieten hat. Die neuen Möglichkeiten rund um Lorehold, die Rückkehr beliebter Mechaniken wie Miracle und die besonderen Mystical Archive Karten machen das Set sowohl spielerisch als auch optisch interessant.
Gleichzeitig bieten die Commander-Precons einen einfachen Einstieg in die Welt von Strixhaven. Sie lassen sich direkt spielen, haben klare Strategien und eignen sich gut als Grundlage für spätere Upgrades. Wer gerne neue Deckideen ausprobiert, bestehende Commander-Decks erweitert oder besondere Artworks sammelt, sollte Secrets of Strixhaven definitiv im Blick behalten.
Wie gefällt dir Secrets of Strixhaven bisher? Hast du bereits Karten aus dem Set in deine Decks eingebaut oder sammelst du vor allem die besonderen Varianten? Teile deine Meinung gerne mit uns auf unseren Social-Media-Kanälen.
Du möchtest selbst in die Welt von Strixhaven eintauchen? In unserem Shop findest du Play-Booster, Sammler-Booster, Commander-Decks und passendes Zubehör für dein nächstes Strixhaven-Deck.
Du möchtest selbst Secrets of Strixhaven ausprobieren? → Jetzt Secrets of Strixhaven entdecken
Hinweis: Dieser Blogpost ist inoffizieller Fan-Content, der unter der Fan Content Policy von Wizards of the Coast erstellt wurde. Nicht von Wizards of the Coast genehmigt oder unterstützt. Magic: The Gathering und alle zugehörigen Inhalte sind Eigentum von Wizards of the Coast LLC.




